Archive for the ‘Forschung’ Category

Eisentherapie kann Herzkranken helfen

November 25, 2009

DocCheck News:
Forscher haben entdeckt, dass intravenös verabreichte Eisenpräparate die Lebensqualität vieler Herzkranker verbessern können. Das Team leitete die weltweit erste große Studie zur Wirkung einer Eisentherapie bei Patienten mit Herzschwäche.

Studie:
Stefan D. Anker et al.: Ferric Carboxymaltose in Patients with Heart Failure and Iron Deficiency. In: The New England Journal of Medicine. November 2009.

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Study: Text messaging improves medication adherence for teens

November 20, 2009

Veröffentlicht auf Fierce Mobile Healthcare mit Verweis auf Artikel in der NYT und einer in Pediatrics veröfentlichten Studie:

A new study in Pediatrics shows that text messaging really can help adolescents stick to their prescribed regimens, even when that regimen is to prevent rejection of a transplanted liver. Among a small study group of 41 young liver transplant recipients, those who received text reminders to take their medication were more likely to take their meds than they were before the messaging started.

Uninsured patients twice as likely to die in hospital

November 18, 2009

Benschmarking im Gesundheitswesen

Oktober 29, 2009

Die Qualität in allen Bereichen des Gesundheitswesens stärken —

dafür setzt sich das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) seit vielen Jahren ein. Dies erfolgt im Wesentlichen durch gesetzliche Regelungen aber auch durch die Förderung von Vorhaben zur Qualitätssicherung.

Das Modellvorhaben „Benchmarking im Gesundheitswesen“ stellt hierbei einen wichtigen Meilenstein dar. Mit dem Förderschwerpunkt soll die Qualität der Patientenversorgung in Deutschland einen bedeutenden Schritt voran gebracht werden. Den geförderten Projekten kommt dabei eine Pionierrolle zu, von der viele Institutionen des Gesundheitswesens profitieren können.

Tango tanzen ist gesund – wissenschaftlich erwiesen…

Oktober 2, 2009

Häufiger mal Tango tanzen

Wie sie in der Fachzeitschrift „Music and Medicine“ berichtet, entnahm sie 22 Paaren vor und nach dem Tanzen Speichelproben, in denen sie die Hormonkonzentration ermittelte und bat die Tänzerinnen und Tänzer zusätzlich um eine Einschätzung ihrer Emotionen mithilfe eines standardisierten Testbogens. Während das mit Stress assoziierte Hormon Cortisol beim Tanzen abnimmt, schüttet der Körper beider Partner in erhöhtem Maß das Sexualhormon Testosteron aus.

„Ich bin selbst Tango-Tänzerin und als Kolumbianerin, die seit vier Jahren in Deutschland lebt, sehr überrascht, dass das Tanzen hier eine geringe Rolle in der Freizeitunterhaltung spielt“, sagt Quiroga Murcia über die Motivation zu ihrer Studie. Bei ihrem Doktorvater Prof. Stephan Bongard stieß die DAAD-Stipendiatin dabei sofort auf Interesse: Zusammen mit Prof. Gunter Kreutz von der Universität Oldenburg hatte Bongard vor einigen Jahren in einer anderen Studie die emotionalen und hormonellen Effekte des Chorsingens ergründet – und zwar im Vergleich zum passiven Hören von Musik. „Die hormonellen Reaktionen können von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst werden“, erklärt Bongard, der mit Kreutz ebenfalls an der Tango-Studie beteiligt war. Zur hormollen und emotionalen Reaktion auf das Tanzen gibt es bisher kaum wissenschaftliche Untersuchungen.

Um herauszufinden, ob die positiven psychobiologischen Effekte des Tango-Tanzens eher auf die Musik, die Bewegung oder die Berührung mit einem Partner zurückgehen, untersuchte Cynthia Quiroga Murcia die Faktoren getrennt und in verschiedenen Kombinationen. Es zeigte sich, dass die Reduktion des Stresshormons Cortisol vor allem der Musik zu verdanken ist, während die Ausschüttung von Testosteron auf den Kontakt und die Bewegung mit dem Partner zurückgeht. Treffen alle drei Faktoren zusammen, sind die positiven hormonellen und emotionalen Reaktionen am stärksten. Damit bestätigt sich die empirische Erkenntnis von Paartherapeuten, die Tango-Tanzen seit Neustem dazu einsetzen, verfahrene Beziehungen zu retten.

Originalveröffentlichung:
Emotional and Neurohumoral Responses to Dancing Tango Argentino

Veröffentlicht auf DocCheck

Organspende ohne Abstoßungsrisiko mittels Stammzellen

Juli 28, 2009

DocCheck News:

Es klingt nach Mary Shelley, ist aber der neuste Schrei der regenerativen Medizin: Herzen Verstorbener oder von Schweinen lassen sich mit Spezial-Detergenzien entkernen, übrig bleibt das DNA-freie Proteingerüst. Dieses wiederum konnten britische Forscher an anderer Stelle zum Leben erwecken – indem sie adulte Stammzellen einpflanzten und es wiederbesiedelten.

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