Stammzellen aus Nabelschnurblut könnten embryonale Stammzellen bald ablösen

Im DocCheck News werden die neuesten Studienergebnisse beschrieben, nach denen es möglich ist, Nabelschnurblutzellen ähnliche Eigenschaften wie embryonalen Stammzellen zu verpassen – alelrdings bisher lediglich über den Einsatz von genverändernden Viren, was ein Risiko zur Tumorbildung birgt.

Auf die Idee, Zellen aus Nabelschnurblut für die Reprogrammierung zu verwenden, kamen Martin und seine Mitarbeiter, als sie Ausschau nach einer sowohl einfach zu gewinnenden als auch jungen Zellquelle hielten. Seitdem der japanische Forscher Shin’ya Yamanaka vor drei Jahren zum ersten Mal iPS-Zellen erzeugt hatte, gelten diese Zellen als ethisch unbedenkliche Alternative zu embryonalen Stammzellen. Da sich derartige Zellen direkt aus dem zu behandelnden Patienten isolieren lassen, gehen Stammzellforscher davon aus, dass bei Transplantation patienteneigener Zellen keine medikamentöse Unterdrückung des Immunsystems notwendig ist und sich die damit verbundenen Nebenwirkungen vermeiden lassen.

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