Barmer und GEK fusionieren

Die Einführung des Gesundheitsfonds hat bei den Krankenkassen eine Fusionitis ausgelöst. Dem wachsenden Kostendruck begegnen immer mehr Kassen durch Zusammenschlüsse. Barmer und GEK machen nun auch gemeinsame Sache.

Die Zahl der Kassen wird überschaubarer.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Mit dem Zusammenschluss von Barmer und Gmünder Ersatzkasse (GEK) soll die größte Krankenkasse Deutschlands entstehen. Der GEK-Verwaltungsrat stimmte im schleswig- holsteinischen Plön mehrheitlich für die Fusion. Die neue Kasse mit 8,6 Millionen Versicherten soll Anfang kommenden Jahres an den Start gehen. „Die Wirtschaftlichkeit der Versorgung zu stärken, spielt neben der Stabilität und der Verbreiterung des Angebots für die Versicherten die entscheidende Rolle“, sagte der GEK- Vorstandsvorsitzende Rolf-Ulrich Schlenker.

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Mit den 6,9 Millionen Barmer-Versicherten und den 1,7 Millionen GEK-Versicherten soll die größte deutsche Krankenversicherung gebildet werden. Auch bei den Mitgliedern soll die fusionierte Kasse mit 6,5 Millionen die Marktführerschaft übernehmen. Derzeit hat die TK mit 7,3 Millionen Menschen die meisten Versicherten. „Wir betrachten den Schritt nicht als Kampfansage an andere Ersatzkassen“, sagte Schlenker. So solle es weiter Allianzen geben. Dem angestrebten Zusammenschluss zustimmen muss auch noch das Bundesversicherungsamt in Bonn.

Kompletter Artikel auf n-tv.de

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