netdoktor.de Artikel zu Ärztebewertungsportalen

Auch in diesem Artikel wird wieder klar: eine gescheite Zielsetzung ist notwendig um ein solches Portal erfolgreich sein zu lassen.
Wissenschaftliche Bewertungen einer ärztlichen Behandlung können nicht das Ziel sein, da selbst in den Ernstfällen, in denen ärztliches Verschulden untersucht wird, keine eindeutige wissenschaftliche Vorgehensweise vorgeschrieben oder empfohlen wird.
Subjektive Erfahrungen werden ja auch mündlich weitergegeben, trotzdem beschwert sich über die traditionelle Methode niemand so vehement, wie dies nun beim Phänomen Bewertungsportal zu beobachten ist.

„Wer der Beurteilende ist und ob er je als Patient in der Praxis war, lässt sich nicht überprüfen“

Das mag ja sein, gilt aber auch für andere Bewertungsportale. Abhilfe könnte hier geschaffen werden, wenn nur registrierte und überprüfbare Benutzer Bewertungen abgeben dürfen – das wiederum wird jedoch eher eine Institution schaffen können, die durch ihre Machtstellung entsprechende Hebel in Bewegung setzen kann und gleichzeitig glaubhaft Datenschutz beweisen kann. Für diesen Ansatz kommt eine AOK (siehe auch die aktuellen Presseberichte dazu) wie auch der National Health Service in Großbritannien eher in Frage als ein Internet Startup.

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