Archive for Juni 2009

Focus: Jeder Zweite fühlt sich schlechter abgesichert

Juni 29, 2009

Interessant ist die Reaktion des Gesundheitsministeriums auf durch Focus Online erwähnte Studie:
Das Gesundheitsministerium trat dem negativen Eindruck entgegen. Mit der Reform seien die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeweitet worden. Für ärztliche Behandlung und Klinken stünden Milliardenbeträge zusätzlich zur Verfügung, sagte Ministeriumssprecherin Dagmar Kaiser.
Zentrale Frage ist hier also, wo der Unterschied zwischen der Faktenlage und dem subjektiven Erleben begründet liegt – und wie das Ministerium dem entgegenwirken könnte.
Das Ziel sollte hier sein, dass die Fakten (passend zum Focus Slogan) der Bevölkerung intensiver kommuniziert werden und dass parallel die öffentliche Meinung direkter abgeschöpft wird. Für beide Ziele ist eine Feedback Plattform, wie sie zur Zeit von der AOK geplant ist, auch für das Gesundheitsministerium denkbar; Ministerien wie das Britische Department of Health gehen hier mit gutem Beispiel voran.

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McKinsey: Health should be at the heart of health IT

Juni 25, 2009

McKinsey applies the MBR principle to health IT in this article.

As we have learned so many times before in other sectors, technology is just a tool. Without clearly set goals and expectations, IT cannot achieve what we hope to accomplish. We must use health IT as a tool to transform the US health care system as a whole, rather than simply computerizing the current setup.

Versicherte müssen Praxisgebühr bezahlen

Juni 25, 2009

Nachricht auf Spiegel Online:
Arztbesuche kosten gesetzlich Versicherte auch künftig zehn Euro pro Quartal. In einem Grundsatzurteil zur umstrittenen Praxisgebühr hat das Bundessozialgericht jetzt gegen einen 64-jährigen Kläger entschieden – die Zwangsabgabe sei verfassungsgemäß.

Zukunft mit beschränkter Hoffnung

Juni 24, 2009

Hintergrundinfo zum Thema Stammzellentherapie aus Nabelschnurblut im Focus Online.

Die heutigen Anwendungsmöglichkeiten beschränken sich in der Regel auf gespendetes, also fremdes (allogenes) Nabelschnurblut. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Angeborene Krankheiten sind in das Erbgut aller Körperzellen eingraviert.

Zehn Fakten zum Nabelschnurblut

Juni 24, 2009

Sollten Eltern das Nabelschnurblut ihres Kindes einlagern lassen? FOCUS Online informiert über Therapiemöglichkeiten mit Stammzellen aus Nabelschnurblut, über Kosten und Risiken.

Plazenta ersetzt Nabelschnur

Juni 24, 2009

Artikel im Focus:
Die Plazenta einer frischgebackenen Mutter liefert ein größeres Reservoir an Stammzellen als Nabelschnurblut. Damit lassen sich möglicherweise chronische Blutkrankheiten heilen…

In wie fern diese Methode Nabelschnurblut und Knochenmarkspenden ersetzen wird ist jedoch noch fraglich; die Meldung bestätigt lediglich die ersmalige erfolgreiche Entnahme von Stammzelen aus einer menschlichen Plazenta nach einem „patentreifen“ Verfahren – bis dieses zur Etablierung kommt ist es noch ein weiter Weg.

Wearable senior monitor can detect falls – FierceMobileHealthcare

Juni 24, 2009

Wearable senior monitor can detect falls – FierceMobileHealthcare.

Interesting example of mobile healthcare solutions: a wearable device for seniors that can detect and alert falls, one of the leading causes of hospitalization and accident-related deaths among senior citizens.

netdoktor.de Artikel zu Ärztebewertungsportalen

Juni 23, 2009

Auch in diesem Artikel wird wieder klar: eine gescheite Zielsetzung ist notwendig um ein solches Portal erfolgreich sein zu lassen.
Wissenschaftliche Bewertungen einer ärztlichen Behandlung können nicht das Ziel sein, da selbst in den Ernstfällen, in denen ärztliches Verschulden untersucht wird, keine eindeutige wissenschaftliche Vorgehensweise vorgeschrieben oder empfohlen wird.
Subjektive Erfahrungen werden ja auch mündlich weitergegeben, trotzdem beschwert sich über die traditionelle Methode niemand so vehement, wie dies nun beim Phänomen Bewertungsportal zu beobachten ist.

„Wer der Beurteilende ist und ob er je als Patient in der Praxis war, lässt sich nicht überprüfen“

Das mag ja sein, gilt aber auch für andere Bewertungsportale. Abhilfe könnte hier geschaffen werden, wenn nur registrierte und überprüfbare Benutzer Bewertungen abgeben dürfen – das wiederum wird jedoch eher eine Institution schaffen können, die durch ihre Machtstellung entsprechende Hebel in Bewegung setzen kann und gleichzeitig glaubhaft Datenschutz beweisen kann. Für diesen Ansatz kommt eine AOK (siehe auch die aktuellen Presseberichte dazu) wie auch der National Health Service in Großbritannien eher in Frage als ein Internet Startup.